Morgen, am 29. Mai 2026, findet der diesjährige Kreisparteitag der CDU Duisburg statt.
Neben den Kreisvorstandswahlen werden auch diverse politische Anträge aus den verschiedenen Ortsverbänden beraten und abgestimmt. Sie sollen so den Weg von der Partei über die Fraktion in die politische Gremienarbeit der Stadt Duisburg finden und dort durch Organisieren von Mehrheiten möglichst Umsetzung erfahren.
Einer dieser Anträge stammt aus dem Ortsverband Neudorf und befasst sich mit dem Thema „Videobeobachtung bei öffentlichen Veranstaltungen und an öffentlichen Plätzen in Duisburg“. Ziel ist es, durch die Videobeobachtung ordnungsbehördliche Möglichkeiten zur Kriminalitätsbekämpfung zu verbessern und auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Dazu der stellvertretende CDU-Kreisparteivorsitzende und CDU-Innenstadtsprecher Jörg Brotzki: „Diesen Antrag unterstütze ich außerordentlich, denn die Zustände rund um die Trinker- und Drogenszene in der Duisburger Innenstadt, insbesondere in der Fußgängerzone, sind mittlerweile unerträglich. Öffentliches Dealen und Konsumieren von Drogen und Alkohol mit allen negativen Begleiterscheinungen – von Pöbeleien und Rangeleien über aggressives Betteln bis hin zu Taschendiebstählen – sind an der Tagesordnung.“
Im Abschnitt der Königstraße, vom Life-Saver-Brunnen bis zum City-Palais, stellt sich die Situation besonders kritisch dar. Nach Ansicht und Erfahrung von Jörg Brotzki reichen die normalen Kontrollgänge von Ordnungsamt und Polizei nicht aus, um die Probleme mit der Trinker- und Drogenszene nachhaltig in den Griff zu kriegen.
„Ich werde mich daher politisch dafür einsetzen, dass die Stadtverwaltung den Einsatz von Videobeobachtung für diesen Bereich der City-Fußgängerzone prüft. Es kann nicht sein, dass sich hier Milieus ausbreiten, die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährden und den meisten Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern der Stadt Duisburg missfallen und Angst machen“, so Jörg Brotzki abschließend.

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