Landtagsabgeordnete Petra Vogt (CDU): Stahlproduktion in Duisburg und NRW braucht eine solide Zukunft“
Duisburg. Am Montag, den 27.04.2026 besuchten Petra Vogt MdL und CDU-Kreisvorsitzende in Duisburg mit weiteren Abgeordneten des Arbeitskreiseses Wirtschaft der CDU-Landtagsfraktion NRW sowie Thomas Mahlberg, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Duisburg den Standort von ArcelorMittal in Duisburg, wo unter anderem Stahl und Draht hergestellt werden.
Hintergrund des Besuches war unter anderem die angespannte Lage der Stahlindustrie in Duisburg und Nordrhein-Westfalen. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer von ArcelorMittal Duisburg sowie Mitgliedern des Betriebsrates wurden die aktuellen Schwierigkeiten der Stahlindustrie und der Standortfaktoren erörtert. Dazu wurden mögliche Lösungsmöglichkeiten durch energie- und wirtschaftspolitische Maßnahmen besprochen wie etwa die Einführung eines dauerhaften Industriestrompreises, der auch klimaneutrale Investitionen vereinfachen würde.
Bei der anschließenden Besichtigung konnte sich die Delegation von der Leistungsfähigkeit des Standortes und seiner Mitarbeiter überzeugen.
Petra Vogt, Landtagsabgeordnete aus Duisburg betont: „Die Stahlproduktion in Duisburg und Nordrhein-Westfalen braucht eine solide Zukunft. Wir werden uns als Politiker weiter dafür stark machen, dass unter diesen schweren, wirtschaftlichen Bedingungen für energieintensive Unternehmen gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ich befürworte daher einen auf Dauer angelegten Industriestrompreis.“
Von der EU-Kommission wurde mittlerweile ein Industriestrompreis für Deutschland genehmigt. Von 2026 bis 2028 dürfen deutsche Unternehmen damit einen subventionierten Strompreis beziehen, wobei die Bundesregierung die Differenz zahlt. (1)
(1) https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-kommission-industriestrompreis-100.html (Stand: 29.04.2026)

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