Cölve-Brücke – Danke Christoph Fleischhauer!

20.01.2020

Beim Neujahrsempfang der Stadt Moers begrüßte Bürgermeister Christoph Fleischhauer die rund 500 Gäste im Kulturzentrum Rheinkamp wiederholt als „Brückenbauer“. Er wolle „Brücken zueinander und miteinander bauen, im wahrsten Sinne des Wortes“.


Diese Metapher nutzte er beispielsweise, um auf ein ganz besonderes Engagement hinzuführen. „Am 12. August, dem 75. Jahrestag der Gräueltaten der SS, habe ich die Partnerschaftsurkunde in St. Anna di Stazzema gemeinsam mit meinem Amtskollegen, Bürgermeister Maurizio Verona, unterzeichnet.“ Ein Ereignis, ergänzte Fleischhauer, welches sogar Eingang in die Berichterstattung der ARD-Tagesschau fand.


In eine Nachrichtensendung des WDR schaffte es die Bürgerinitiative zur Wiederherstellung der Wegeverbindung Cölve-Brücke. Mit Freude nehmen die CDU-Ortsverbände Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen sowie die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen zur Kenntnis, was Fleischhauer in seiner richtungsweisenden Neujahrsrede zum heiß ersehnten Viadukt ausführte: „Für mich ist es wichtig und wie viel mehr noch für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, dass wir in diesem Jahr eine Brücke bauen: die an der Cölve. Ich habe die Zahl der Veranstaltungen, an denen ich persönlich zu diesem Thema teilgenommen habe, aus den Augen verloren, das Ziel aber nie!“ Wenn die Brücke vielleicht nicht den Stellen- und Wirtschaftswert wie andere große Moers-Projekte habe, so sei sie doch der „symbolträchtigste Bau“.


Die CDU-Fraktion sagt: „Wer in seiner Rede dermaßen nachhaltig auf die Cölve-Verbindung eingeht, verdeutlicht, dass er die Anliegen der Nachbarn in Schwafheim, Bergheim und Rumeln verinnerlicht hat. Wir bedanken uns bei Bürgermeister Christoph Fleischhauer, dass er uns ergebnisoffen zugehört und sich letztendlich an die Spitze der Brückenbauer gestellt hat.“


Da Fleischhauer zugesagt hat, zur Einweihung der Behelfsbrücke höchstpersönlich ein Fässchen Bier zu „verzapfen“, lassen es sich die CDU-Ortsverbände Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen sowie die CDU-Bezirksfraktion nicht nehmen und bringen drei weitere Fässchen mit.