Keine NRW-Flüchtlingsunterkunft in Rheinhausen!

07.09.2023

Jeder, der vor Verfolgung oder ernsthaftem Schaden in seinem Herkunftsland flieht, hat das Recht, einen Antrag auf internationalen Schutz zu stellen. Asyl ist ein Grundrecht und es ist eine internationale Verpflichtung! Das heißt aber noch lange nicht, dass große Sammelunterkünfte an Standorte kommen, die den sozialen Frieden eines Stadtteils ernsthaft gefährden. So Kai Müller, Vorsitzender der CDU Rheinhausen, und Ferdi Seidelt, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rathaus Rheinhausen.

„Eine Landes-Flüchtlingsunterkunft für bis zu 2500 Personen hat in Rheinhausen keinen Platz.“ Seidelt wird deutlich: „Ich habe in meinen vielen Jahren kommunalpolitische Arbeit schon viele Herausforderungen erlebt: Aussiedler-Offensiven, Balkan-Grausamkeiten, Flüchtlingswelle, Ukraine-Krieg. Rheinhausen hat immer sein Päckchen getragen. Doch irgendwann ist Ende mit dem toleranten Rheinhausen.“ Müller ergänzt: „Warum das Ganze? Duisburg erfüllt seine Quote zu 100 Prozent.

Rheinhausen hat schon jetzt genug soziale Baustellen. Sammelunterkünfte gehören nicht in Wohngebiete wie Rheinhausen. Wir werden alles daransetzen, wieder aufkommende Diskussionen im Keim zu ersticken. Sonst fliegt uns der Bezirk um die Ohren!“