P + R am Bahnhof Friemersheim – CDU begrüßt ersten Erfolg

07.09.2019

„Von der Straße auf die Schiene. Ein guter Tag für P + R. Ein guter Tag für Friemersheim. Doch es ist noch nicht vollbracht.“ Sagt CDU-Ratsherr Klaus Mönnicks, nachdem die Bezirksvertretung Rheinhausen einmütig eine Beschlussvorlage begrüßt hatte, in der die Erweiterung der P + R-Anlage an der Windmühlenstraße um 40 Parkplätze angekündigt wird. Doch das Papier formuliert auch unangenehme Sichtweisen. Die Stadt will, auf der anderen Seite des Bahnhofs, den Bau von weiteren über 100 Stellplätzen nicht weiter verfolgen. Da war die CDU-Fraktion jedoch hellwach und stellte sich entschlossen gegen die Behördenmeinung. Auf ihre Initiative hin wurde dem Beschluss „Der Planung für die Erweiterung der P + R-Anlage an der Windmühlenstraße wird zugestimmt.“ der Satz hinzugefügt: „Auch die Flächen an der Straße „Zum Logport“ (L 473n) und an der Behringstraße sind in Erwägung zu ziehen.“
Im Einzelnen: Die Fläche an der Straße „Zum Logport“, direkt neben dem Bahnhof, dort wo heute noch illegal Lkw parken, kann weitere 40 Stellplätze bieten. Die Verwaltung empfiehlt, dass der Vorschlag „aufgrund des Ungleichgewichtes Kosten/Nutzen nicht weiter verfolgt wird.“ Das sieht die CDU jedoch grundsätzlich anders. Ihr Credo: Da nur noch auf der Nordseite dringend benötigter Parkraum geschaffen werden kann, muss dies nach wie vor möglich sein.
Die Fläche an der Behringstraße, heute ist hier Grabeland, kann, so die Behörde, für bis zu 100 Autos hergerichtet werden – andere Pläne zeigen hier 60, 70 Stellplätze. Sehr umfangreich begründet die Stadt ihren „Verzicht“ auf die Anlage, sagt, dass genügend Parkplätze in den umliegenden Straßen vorhanden seien, vermehrt Pendler verzeichnet werden würden und durch die dann noch weniger belegte Behringstraße auf eben dieser noch schneller gefahren würde als bisher. Dieser „verwirrenden“ Begründung stimmt die CDU nicht zu.
Klaus Mönnicks: „Immer wieder beklagen sich die Menschen in den umliegenden Straßen über ein zum Teil rücksichtsloses Parkverhalten. Die beiden noch möglichen Flächen werden, wenn zum Parken ausgebaut, die Situation entscheidend entspannen. Zudem bringen wir so eine interessante Zahl von Menschen von der Straße auf die Schiene.“ CDU-Ratsfrau Iris Seligmann-Pfennings ergänzt: „Aufgrund der attraktiven Taktzeiten von Friemersheim nach Duisburg und anderswohin reisen nicht wenige Menschen aus Rumeln-Kaldenhausen und Bergheim an. Noch ein Argument für ausreichend Parkraum beidseits des Bahnhofs.“