Petra Vogt MdL setzt sich für Erhalt des Stadtwaldes ein

09.10.2026

„CO2-Pipeline durch den Duisburger Stadtwald sollte verhindert werden“ 

Duisburg. Seit einigen Tagen sind die Pläne zur Raumverträglichkeitsprüfung bei der Trassenprüfung zur geplanten CO2-Pipeline des Unternehmens Open Grid Europe öffentlich einsehbar. Dabei wird die geplante Trassenführung der CO2-Pipeline durch den Duisburger Stadtwald bevorzugt, unter anderem entlang des Grenzweges. Diese Strecke wäre kürzer als eine längere Alternativstrecke, die einen anderen Weg außerhalb des Stadtwaldes einschlagen würde.

Hierzu erklärt die Landtagsabgeordnete Petra Vogt (CDU): „Es ist nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet der Trassenweg durch den Duisburger Stadtwald bevorzugt wird, obwohl auch alternative Routen zur Verfügung stehen, wo weitaus weniger Bäume gefällt werden müssten. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass nach Möglichkeit alternative Routen durch besser geeignete Gebiete verwendet werden.“

Die Pipeline soll als Teil des „Delta Rhine Corridor“ bis 2033 entstehen, um ausgestoßenes CO2 aus der Industrie in Richtung Nordsee zu leiten, um es dort in alte Gasfelder zu pressen, sodass das CO2 nicht in die Atmosphäre ausgestoßen wird. Für die Route durch den Duisburger Stadtwald müssten ca. 17 Hektar Wald gerodet werden für die 28,5 Meter breite Schneise, die für den Bau der Pipeline erforderlich wäre.

Petra Vogt fügt hinzu: „Der Duisburger Stadtwald ist für Duisburger und Mülheimer ein wichtiges Naherholungsgebiet. Egal ob für Sport, Spaziergang oder einfach so zur Entspannung – unser Wald ist ein wichtiger Rückzugsort in der Großstadt, wo es ohnehin nur wenige Waldgebiete gibt. Deshalb ist es umso wichtiger, dieses Gebiet zu schützen.“ 


Quellen:

- https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/duisburg/co2-pipeline-wald-duisburg-100.html abgerufen am: 08.10.2026, 12:00 Uhr.
- https://www.waz.de/lokales/muelheim/article413310862/umstrittene-co2-pipeline-so-soll-die-wald-trasse-verlaufen.html abgerufen am 08.10.2026, 12: 00 Uhr.